Wohnungsknappheit_Bundestagswahlen

Vor den Bundestagswahlen am 24.09. 2017 äußert sich die Bundeskanzlerin zum Thema Immobilienwirtschaft und der Wohnungsknappheit in Deutschland. Medienberichten zur Folge wird die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel, wie folgt zitiert:
„Wir sagen,

wenn Wohnungen fehlen, sollen wir die Bedingung dafür verbessern, damit man Wohnungen bauen kann.“ Vielen Dank Frau Bundeskanzlerin für dieses Umdenken.
Die Bemühungen der großen Koalition der letzten Jahre, mit Mietpreisbremse, Bestellerprinzip, Verschärfung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und EnEV – Maßnahmen, haben den hohen Mieten und der Wohnungsknappheit nicht geholfen. Ganz im Gegenteil hat der Wohnraummangel weiter zugenommen, was wir in München und anderen Metropolregionen besonders stark merken.
Eine neue Mietpreisbremse hat Frau Merkel lt. Medienberichten abgelehnt. Wie gut, dass an dieser Stelle erkannt wird, wie wenig die Regulierungen der letzten Jahre bewirkt haben. Es bleibt zu wünschen, dass der Wohnungsbau angekurbelt wird und die Branche, sowie Eigentumserwerb gefördert werden.  Der Präsident des IVD Immobilienverbandes, Michael Schick, begrüßte die Entscheidungen: "Chapeau, Frau Bundeskanzlerin. Damit setzen Sie ein Zeichen gegen die Wohnungsknappheit". Die Bundeskanzlerin spricht mit der Stimme der Vernunft. Das ist keine Klientelpolitik für die Wohnungswirtschaft. Nur wer dafür Sorge trägt, dass mehr Wohnungen gebaut werden, ermöglicht bezahlbares Wohnen", sagt Schick. Es werden mehr ausgewiesenes Bauland, mehr und schnellere Baugenehmigungen und preisgünstigere Bauweisen benötigt. Derzeit fehlen 1,5 Millionen Wohnungen in Deutschland.“ (Sept. 2017)