Energieausweis - Pflicht für Verkäufer und Vermieter

Test 1

Der Energieausweis wurde mit der Energieeinsparverordnung ENEV zur Pflicht für Immobilienverkäufer und Vermieter eingeführt. Jeder der seine Immobilie verkaufen will, benötigt daher den Energieausweis. Wird der Energieausweis nicht bei der ersten Besichtigung vorgelegt, so drohen dem Eigentümer sogar Bußgelder bis Euro 50.000,00. Somit wird der Energieausweis zum notwendigen Pflichtdokument. Die Verordnung führte auch die Pflicht ein, in kommerziellen Immobilienanzeigen bestimmte Energiekennwerte des Gebäudes mit anzugeben. (Dies regelt die EnEV 2014, im § 16).

Vom richtigen Verkaufszeitpunkt - Spekulationsgewinne

Worauf Sie als Immobilienkäufer achten sollten (Teil 1)
 
Beim Verkauf von Wohneigentum hält auch der Fiskus gerne die Hand auf. Daher ist es wichtig die sogenannte Spekulationsfrist im Auge zu behalten. Hier legt der Staat fest, dass Eigentumswohnungen oder im Eigentum befindliche Häuser nur dann steuerfrei verkauft werden dürfen, wenn Sie mehr als 10 Jahre im Besitz des Eigentümers waren. Diese Regelung gilt allerdings nur bei fremdgenutzten Immobilien.
 

Stadtteilportrait Bogenhausen

muenchen-bogenhausen

Im Nordosten von München gelegen, befindet sich der 13te Bezirk der Stadt – „Bogenhausen.“

Dieser Stadtteil umfasst die Stadtviertel, Alt-Bogenhausen, Parkstadt Bogenhausen, Denning, Daglfing, Englschalking, Oberföhring, Johanneskirchen sowie Zamdorf.

Das herrschaftliche Alt-Bogenhausen mit dem dazugehörigen Herzogpark, ist geprägt von gediegenen Jugendstilvillen, ruhigen Grünanlagen und prächtig gestalteten Plätzen.

Neue EU-Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie

Die Kreditkonditionen der Banken sind seit einigen Wochen deutlich verschärft. Das hat mit den Vorgaben durch die Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie zu tun. Seit dem 21. März 2016 gelten europaweit neue Standards welche Banken berücksichtigen müssen. Das heißt dass Banken nun verpflichtet sind die Kreditwürdigkeit bei der Vergabe von Baukrediten strenger zu prüfen.
 
Nach der neuen Richtlinie darf eine Bank den Immobilienkredit nur gewähren, wenn sichergestellt ist dass dieser innerhalt der statistischen Lebenserwartung des Kreditnehmers vollständig zurückgeführt werden kann. Die wirtschaftliche Situation des Schuldners muss somit von den Banken genauer geprüft werden. Bei Ausfall des Kredits würden die Banken mit Strafen belangt. Ebenso darf der Wert der Immobilie bei der Einschätzung der Kreditwürdigkeit nicht mehr als Hauptkriterium gewählt werden. Hat also ein Haushalt zu wenig Eigenkapital, so sieht es mit der Finanzierung schlechter aus.
 

Steht Deutschland vor einer Immobilienblase?

Immobilienseifenblase?

Hinsichtlich der Niedrigzinspolitik der EZB rechnen einige damit, dass in Deutschland eine Immobilienblase entstehen könnte. Auch der Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret äußerte sich kürzlich in einem Interview auf Spiegel Online mit der Überschrift „Bundesbank warn vor Immobilienblase“ bedenklich. Gerade in Deutschland unterliegen Kreditnehmer hohen Auflagen. So ist es hierzulande eher schwierig eine Immobilie finanziert zu bekommen, wenn man nicht über ausreichende Sicherheiten und Eigenkapital verfügt. Erst jüngst wurden die EU-Kreditvergaberichtlinien weiter verschärft.

Kaufen kann günstiger und attraktiver sein als Mieten.

Die Voraussetzungen für die Bildung von Wohneigentum sind derzeit so gut wie schon lange nicht mehr. Nach Angaben des Bankenverbandes liegen die durschnittlichen Effektivzinsen für ein zehnjähriges Hypothekendarlehen aktuell bei 1,4 Prozent. Vor 10 Jahren lagen diese noch weit über 4,5 Prozent.
Es gilt, je mehr Eigenkapital der Käufer bereitstellen kann, desto günstiger ist die Finanzierung. Die Immobilienkaufpreise sind in München in den letzten Jahren stark gestiegen, auch sind die Löhne und Gehälter gestiegen die Zinsen dagegen sind extrem gefallen. Daher kann man davon ausgehen, dass man eine Wohnimmobilie zu geringeren Kosten erwerben als mieten kann. (Januar 2016)